Pulvermetallurgie


Produkte aus der Pulvermetallurgie

Im Bereich der Pulvermetallurgie geht die technische Entwicklung stetig voran. Auf der ceramitec sind alle Innovationen real zu erleben – und die Ergebnisse können mit konkurrierenden Technologien mehr als mithalten.

Pulvermetallurgische Erzeugnisse sind heute aus vielen technischen Bereichen nicht mehr wegzudenken. Durch die hohe Wirtschaftlichkeit und funktionelle Flexibilität haben sich PM-Teile in den letzten Jahrzehnten vor allem in der Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, Maschinenbau, Medizintechnik sowie Elektroindustrie durchgesetzt. Beim Einsatz von PM-Produkten steht neben der hohen Leistungsfähigkeit vor allem die wirtschaftliche Komponente im Vordergrund. Die Erfahrung von zahlreichen Bauteilen zeigt, dass sich mit pulvermetallurgischen Verfahren gegenüber der spanenden Fertigung von konventionell gefertigten Werkstücken Kosteneinsparungen bis zu 70 Prozent und mehr erreichen lassen.

Auf der ceramitec sind stets alle Anbieter der mechanischen und thermischen Prozesse der Pulvermetallurgie präsent. Sie präsentieren ihre Neuheiten, etwa noch bessere Fertigungsprozesse und entsprechend optimierte Materialien.

Innovatione Lösungen der Pulvermetallurgie auf der ceramitec 2018

Insbesondere das Thema Mobilität ist mit der Pulvermetallurgie eng verbunden, da die Autoindustrie die wichtigste Abnehmerbranche pulvermetallurgischer Komponenten ist. Im Automobilbereich liegt wiederum ein Schwerpunkt auf der Elektromobilität, die neue Aufgaben stellt.

Betrachtet man die verfahrenstechnische Seite, liegt ein Fokus auf erhöhten Sintertemperaturen. Der Industrieofenbau stellt dazu auf der ceramitec 2018 optimierte Konzepte vor.

In den Formgebungstechnologien werden Pressen, Extrusion, Pulverspritzguss und Additive Fertigung (AM) ständig weiter entwickelt. Additive Fertigung öffnet den Pulvermetallurgie-Komponenten den Weg für weitere Anwendungsgebiete – zum Beispiel in der Medizin und im Flugzeugbau. Dabei stehen im Flugzeugbau Komponenten für Hochtemperaturanwendungen im Fokus, die in der Regel gleichzeitig den Anforderungen des Leichtbaus genügen müssen.

Um bei Applikationen mit hohen Ansprüchen hinsichtlich der geforderten Festigkeiten bestehen zu können, ist insbesondere für additiv gefertigte Komponenten das HIP-Verfahren zur Nachverdichtung unerlässlich.

Auch das Thema Industrie 4.0 wird fortsetzend auf der ceramitec 2018 abgebildet, denn es wird speziell von der Automobilindustrie vorangetrieben.

Lesen Sie mehr über die Fokusthemen des Bereichs Pulvermetallurgie in unserer Pressemitteilung.

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Informieren Sie sich gerne auch über die aktuelle Forschung im Bereich der Keramikherstellung oder über Keramikmaschinen für die Fein- und Feuerfestkeramik.

ceramitec 2018 Podcast zur Pulvermetallurgie

 

Die Pulvermetallurgie ist aus vielen technischen Bereichen nicht mehr wegzudenken. Man findet ihre Erzeugnisse in der Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt oder im Maschinenbau. Bedeutend ist zudem die Automobilindustrie. Hier geben aktuelle Entwicklungen neue Impulse.

Das Zukunftspotential versetzt die Unternehmen weltweit in ein Investitionsfieber – das hat das ceramitec-Branchenbarometer ermittelt. So auch bei Osterwalder. Das Schweizer Unternehmen stellt die erste Elektropresse im Kraftbereich von 200 Tonnen vor. Sie kann statt der herkömmlichen Hydraulikpressen, zum Beispiel im Automotive- oder Hartmetallbereich, zum Einsatz kommen.

Hier zeigt sich auch die hohe Flexibilität und Wirtschaftlichkeit der Pulvermetallurgie. Neben den Pressen sind die Grundstoffe Voraussetzung für einwandfreie Endprodukte. Baikowski stellt auf der ceramitec ihr neues mikrokristallines Keramikschleifmittel vor.

Das Potential der Pulvermetallurgie scheint unbegrenzt. Auf dem ceramitec Forum wird ihr entsprechend ein Thementag gewidmet. Die Experten sehen die Fertigungsverfahren für Metall und Keramik als Schlüsseltechnologien, die ganze Industriezweige verändern werden.

Ein wichtiges Thema wird in Zukunft auch die Digitalisierung sein. Rohde hat den ersten – kleinen – Schritt schon getan: Ihre Brennöfen können zukünftig von zu Hause per App gesteuert werden.