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Schlussbericht

ceramitec conference bringt Top-Experten zusammen

17. September 2021
  • Keramik für Raumfahrt, Zahnmedizin oder Wasserstoff-Produktion
  • Konferenz vernetzte rund 300 Teilnehmer, 31 Aussteller
  • Brücke zur Messe ceramitec vom 21. bis 24. Juni 2022

Ein gelungenes Highlight für die Keramikbranche und die Anwenderindustrien dieses hochinnovativen Materials: Am 15. und 16. September fand die ceramitec conference mit begleitender Fachausstellung auf dem Messegelände München statt.


„Auf der ceramitec conference konnten unsere Kunden endlich wieder in den direkten Austausch von Angesicht zu Angesicht mit Partnern, Experten und Kunden treten“, erklärt Dr. Robert Schönberger, Projektleiter der ceramitec. „Zwei Tage lang diskutierten hochkarätige Spezialisten intensiv über Innovationen und Anwendungen der Keramikindustrie. Damit bildete diese fokussierte Konferenz eine wunderbare Brücke zur Messe im Juni 2022.“ Das Schutz- und Hygienekonzept der Messe München – bereits erfolgreich beim Großevent IAA Mobility erprobt – garantierte ein sicheres Zusammenkommen.

Rund 300 Teilnehmer aus 18 Ländern nahmen teil. 80 Experten beleuchteten in 3 parallelen Konferenztracks Technische Keramik, Additive Fertigung, Pulvermetallurgie, Prozesssteuerung sowie Equipment Supply und Materialien. Kuratiert wurde das Programm von den Partnern AM Ceramics, dem Ceramic Applications-Netzwerk, dem Expertenkreis Keramikspritzguss (CIM), dem Fraunhofer ISC und dem Institut für Anwendungstechnik Pulvermetallurgie und Keramik IAPK. 31 Unternehmen präsentieren sich in einer begleitenden Ausstellung, darunter Cremer Thermoprozessanlagen, ECT-Kema, Lithoz, Maschinenfabrik Gustav Eirich und Washington Mills. „Als Aussteller der ceramitec conference haben wir unser Netzwerk pflegen und neue Kontakte knüpfen können. Jetzt freuen wir uns auf den großen Messeaufschlag in 2022“, so Dr. Jürgen Blumm, Geschäftsführer der Netzsch Gerätebau GmbH und Fachbeiratsvorsitzender der ceramitec.

Keramik in der Raumfahrt, Zahnmedizin, Wasserstoff-Ökonomie

Keramik ist für viele anspruchsvolle Anwendungen optimal geeignet – zum Beispiel in der Raumfahrt. „Die NASA entwickelt derzeit additive Fertigungsverfahren für Metalle, Keramiken und Polymere für wichtige Anwendungen zur Unterstützung unbemannter Raumfahrtmissionen. Additive Verfahren ermöglichen die Herstellung komplexer Geometrien mit funktionalen und strukturellen Materialien, die mit herkömmlichen Mitteln nur schwer herzustellen sind“, erklärt Samad Firdosy vom Jet Propulsion Laboratory/California Institute of Technology der NASA.

Auch in der Zahnmedizin spielt Keramik eine bedeutende Rolle. „Aufgrund ihrer hervorragenden optischen Eigenschaften, insbesondere der Lichtdurchlässigkeit in Kombination mit guten mechanischen Eigenschaften wie Festigkeit und Bruchsicherheit, ist Lithiumdisilikat eine einzigartige Dentalkeramik. Sie wird deshalb für Restaurationen vor allem im Frontzahnbereich bevorzugt eingesetzt“, erklärt Dr. Ing. Franziska Schmidt, Charité Universitätsmedizin.

Und Prof. Dr Alexander Michaelis, Institute Director, Fraunhofer IKTS, erklärte auf der Konferenz: „Dank der einzigartigen Materialeigenschaften spielen keramische Produkte eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung von Systemlösungen für die angestrebte zukünftige Wasserstoffwirtschaft. Beispiele sind die keramikbasierte Elektrolyse zur H2-Produktion oder die Sensorik für raue Umgebungen. Ohne den Einsatz von keramischen Werkstoffen kann Wasserstoff nicht effizient hergestellt werden."

„Es war uns eine besondere Ehre gemeinsam mit unseren Partnern, eine so hochkarätige Konferenz für die Industrie ermöglichen zu können – und wir freuen uns auf das Wiedersehen im kommenden Juni“, so Dr. Robert Schönberger abschließend.

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Pressekontakte
Silvia Hendricks
Silvia Hendricks
PR Manager
Messegelände,
81823 München
+49 89 949-9721483
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