Anzeige
Pressemitteilung

ceramitec 2022 ganz im Zeichen der Ressourceneffizienz

07. März 2022
  • Energieeffiziente Anlagen im internationalen Wettbewerb
  • Prozess- und Materialeffizienz für den Spagat zwischen Kosten und Qualität
  • Anwendungen für die Keramik und Pulvermetallurgie als Hebel für die CO2-Bilanz

Vom 21. bis 24. Juni zieht sich das Thema Ressourceneffizienz wie ein roter Faden durch das Angebot der internationalen Leitmesse ceramitec 2022. Auf dem Gelände der Messe München zeigt sich die Branche mit Innovationen für Fertigungsverfahren, neuen Materialien und vor allem Anwendungen, in denen keramische Produkte Energie sparen und der Umwelt Vorteile bringen.

Der drohende Klimawandel ist mehr denn je Innovationstreiber. Deshalb geht es für die internationalen Aussteller und Besucher der ceramitec 2022 vor allem um wettbewerbsfähige Lösungen, die ohne Qualitätsverlust und Kostenanstieg die Umwelt schonen können. Nach zwei Jahren Pause bringt die Messe über alle Bereiche hinweg die Branche zusammen. Neben Innovationen, die den Energieverbrauch und Emissionsausstoß im Herstellungsprozess senken, zeigt die Messe auf vielen konventionellen und neuen Anwendungsfeldern, wie der „Werkstoff Keramik“ ein Hebel für Ressourceneffizienz sein kann.

Ziegelindustrie im Transformationsprozess

Im Maschinen- und Anlagenbau für die Ziegelindustrie ist das Thema Energiewende verbunden mit dem Ziel der CO2-neutralen Produktion im Fokus. Die Branche beschäftigt der elektrisierte Produktionsprozess unter Einsatz regenerativer Energieträger vom grünen Strom bis zum Wasserstoff. Es geht um Herausforderungen wie entkoppelte Öfen und Trockner, um den Einsatz von Wärmepumpen im Trockenprozess, um Zuschlagstoffe ohne fossilen Kohlenstoffgehalt und insgesamt um den Einsatz von weniger Material oder mehr Recyclingstoffen. Auf der Messe beschäftigt sich die Ziegelindustrie intensiv mit den jüngsten technologischen Ansätzen für die Dekarbonisierung ihrer Herstellungsprozesse. Wer Ziegel herstellt hat im scharfen Wind internationaler Wettbewerber weniger Spielraum denn je. Gleichzeitig sehen wir in der Produktion energieeffizienter Baumaterialien zusätzliches Potenzial, wie wir im größeren Kontext zu einer ausgeglichenen CO2 Bilanz beitragen können. Auch hier wird die ceramitec zeigen, was die Branche zu bieten hat.

Effizienz in Herstellung und Anwendung

Etablierte Aussteller und eine ganze Reihe neue Player informieren über Neuigkeiten zu keramischen Werkstoffen, Geräten und Technologien sowie die Integration des Werkstoffs in komplexe Materialsysteme. Dabei zieht sich das Thema Ressourceneffizienz auch in der Halle C1 durch die Themen der Fein- und Feuerfestkeramik sowie technische Keramik, additive Fertigung und auch Pulvermetallurgie. Neben der immer effizienteren Produktion konzentrieren sich die jüngsten Entwicklungen vieler Anlagen- und Maschinenbauer auf neue Anwendungsfelder für den Werkstoff Keramik. Aussteller wie Dorst, Eirich, Lippert, Lithoz, Lauffer, SACMI, Netzsch oder Osterwalder präsentieren neue Generationen bewährter Anlagen und komplette Neuentwicklungen für unterschiedliche Industrien und Märkte. Gemeinschaftsstände von Pôle Européen de la Céramique sowie Ceramic Applications zeigen, was sich bei keramischen Bauteilen im Bereich der technischen Keramik u. a. hinsichtlich Isolation, Verschleißfestigkeit, Korrosions- und Temperaturbeständigkeit, Wärmeleitfähigkeit und Formstabilität getan hat.

Als Verbundwerkstoff in neuen Industrien

Auf der Suche nach langlebigen Bauteilen, die Abrieb, Hitze und Korrosion länger standhalten, interessieren sich die Teilnehmer der diversen Industrien für die Fortschritte bei Keramik-Metall-Verbundstoffen. Forschungsergebnisse, wie sich metallische und keramische Werkstoffe pulvertechnologisch herstellen lassen, bringt das Institut für Anwendungstechnik Pulvermetallurgie und Keramik an der RWTH Aachen e. V. (IAPK) auf die Bühne. Die Experten informieren über Additive Fertigung im Verbund mit Hartmetallen von der Werkstoffentwicklung bis zur Bauteilherstellung inklusive Fügetechnik. Aussteller in Halle C1 zeigen dazu die praktische Seite der Entwicklung, Fertigung und Anwendung von Verbundstoffen von der Automobil-, Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie über Klima- und Kraftwerkstechnik bis zum Einsatz in der Raumfahrt, bei Flugzeugen oder Schiffen. Besonders interessant für Besucher aus der Industrie sind Anwendungen im Leichtbau, der E-Mobilität oder anderen Zukunftstechnologien, wo die Keramik im Verbund mit anderen Werkstoffen bei Umwelt- und Prozesseffizienz punktet. Unter den Anbietern für Carbon- und Keramiklösungen ist unter anderem die weltweit führende Schunk Group mit ihrem Angebot für Axiallager, Radiallager, Gleitbeläge und Ofenauskleidungen aus C/C-Material vor Ort.

Messe als Schmelztiegel für Expertenwissen

„Experten für Rohstoffe, Anlagen, Maschinen, Verfahren, Produkte und vor allem auch Anwender verschiedenster Industrien treffen sich zum intensiven Austausch. Die Messe wird vier Tage lang Schmelztiegel für geplante und zufällige Treffen sein, die Impulse setzen. Dieser Austausch ist für unsere ressourceneffiziente Zukunft wichtiger denn je. Nach zwei Jahren Pause bieten wir dazu mit Ausstellern und Foren das ideale Programm“, sagt Dr. Robert Schönberger, Projektleiter der ceramitec.

Downloads
PDF-Download (PDF, 0,43 MB)
Pressekontakte
Sabine Wagner
PR Manager
Messegelände
81823
München
press.shows@messe-muenchen.de
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige